Ohrkorrektur

Ohrkorrektur

Ohren­korrektur

Ohrkorrektur

Ohrenkorrektur

Die so genannte Otopexie zählt zu den Routineeingriffen der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, denn abstehende Ohren gehören zu den häufigsten Fehlbildungen. Die Ursachen sind in der Regel entweder eine fehlende Ausbildung der Anthelixfalte (innere Faltung der Ohrmuschel), bei der die Anthelixfalte neu geformt wird, oder ein Gewebeüberschuss bei gleichzeitigem Abstehen der inneren Muschel. Zur Korrektur dieser Fehlstellung wird der Knorpelanteil der Muschel zunächst reduziert und diese anschließend durch Nähte an den Kopf angenähert. Da die Ohren ihre endgültige Größe bereits in jungen Jahren erreichen, wird der Eingriff häufig bereits im Kindesalter (ab 5 Jahren) durchgeführt. Grundsätzlich ist er jedoch in jedem Alter möglich. Um sichtbare Narben zu vermeiden, erfolgt der Hautschnitt in der Regel von der Rückseite des Ohres.

Ohrmuschelkorrektur

Bei der Korrektur der Ohrmuschel wird überschüssiges Gewebe hinter der Muschel sichelförmig entfernt, um das Ohr besser an den Kopf annähern zu können. Dann wird – ebenfalls von hinten – die Haut an der Vorderseite der Anthelixfalte abgelöst, um die Vorderseite des Knorpels mit einer speziellen Ohrfeile zu schwächen. Der Knorpel lässt sich jetzt besser anlegen. Das Ergebnis wird durch so genannte Mustardé-Nähte gesichert (Kombination aus Naht- und Schnitttechnik). Durch weitere Nähte zwischen dem Knorpel der Muschel und der Knochenhaut des Schädelknochens wird das Ohr vollends auf die gewünschte Distanz zum Kopf angenähert. In einigen Fällen muss anschließend das Ohrläppchen durch eine weitere Nahttechnik ebenfalls korrigiert werden. Nach der Operation muss für etwa eine Woche ein Kopfverband getragen werden. Nach dem Ziehen der Fäden nach etwa 10-14 Tagen empfiehlt sich das nächtliche Tragen eines Stirnbandes zur Fixierung des Ergebnisses (sechs Wochen).

Ohrläppchenkorrektur

Nicht nur die Korrektur so genannter Segelohren gehört zu den Routineeingriffen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, sondern auch die Verkleinerung oder Verdünnung zu großer, fleischiger Ohrläppchen, sowie die Reparatur und Neuformung angewachsener, ausgeleierter oder verletzter Ohrläppchen. Der Einriss wird in den meisten Fällen durch Ohrschmuck oder durch unbeabsichtigte Verletzungen durch Dritte, etwa Kinder, verursacht. Die Rekonstruktion des Ohrläppchens erfolgt ambulant und in Lokalnarkose. Dabei kann das eingerissene Ohrläppchen auf drei verschiedene Arten repariert werden: mit der W-Technik, der Ringeltechnik oder der Türflügeltechnik. In allen Fällen wird das Tragen von Ohrringen durch Wiederherstellung/Stabilisierung des Ohrläppchens wieder dauerhaft möglich. Die Nähte können durch entsprechendes Abdecken mit den Haaren verdeckt werden. Die Nähte werden nach etwa einer Woche entfernt. Ein neues Ohrloch für Ohrschmuck ist jedoch frühestens nach 3 Monaten wieder möglich.

Neuformung der Anthelixfalte

Für die Neuformung der Anthelixfalte stehen dem Chirurgen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Die Schwächung der Vorderseite des Anthelixknorpels: Der Knorpel wird durch Feilen oder Ritzen an der Vorderseite geschwächt und lässt sich leichter falten. Das Ergebnis wird durch einen Verband fixiert.
  2. Nahttechniken: Durch einzelne Nähte wird die Anthelixfalte neu geformt.
  3. Schnitttechniken: Hier wird der Knorpel beiderseits der Anthelixfalte parallel eingeschnitten und durch Nähte geformt.

Da bei der Schnitttechnik gelegentlich scharfe Knorpelkanten entstehen, hat sich die Kombination der ersten beiden Techniken weitgehend durchgesetzt.

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