Ohrmuschelkorrektur


Bei der Korrektur der Ohrmuschel wird überschüssiges Gewebe hinter der Muschel sichelförmig entfernt, um das Ohr besser an den Kopf annähern zu können. Dann wird – ebenfalls von hinten – die Haut an der Vorderseite der Anthelixfalte abgelöst, um die Vorderseite des Knorpels mit einer speziellen Ohrfeile zu schwächen. Der Knorpel lässt sich jetzt besser anlegen. Das Ergebnis wird durch so genannte Mustardé-Nähte gesichert (Kombination aus Naht- und Schnitttechnik). Durch weitere Nähte zwischen dem Knorpel der Muschel und der Knochenhaut des Schädelknochens wird das Ohr vollends auf die gewünschte Distanz zum Kopf angenähert. In einigen Fällen muss anschließend das Ohrläppchen durch eine weitere Nahttechnik ebenfalls korrigiert werden. Nach der Operation muss für etwa eine Woche ein Kopfverband getragen werden. Nach dem Ziehen der Fäden nach etwa 10-14 Tagen empfiehlt sich das nächtliche Tragen eines Stirnbandes zur Fixierung des Ergebnisses (sechs Wochen).

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