Ohrläppchenkorrektur
Nicht nur die Korrektur so genannter Segelohren gehört zu den Routineeingriffen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, sondern auch die Verkleinerung oder Verdünnung zu großer, fleischiger Ohrläppchen, sowie die Reparatur und Neuformung angewachsener, ausgeleierter oder verletzter Ohrläppchen.
Der Einriss wird in den meisten Fällen durch Ohrschmuck oder durch unbeabsichtigte Verletzungen durch Dritte, etwa Kinder, verursacht. Die Rekonstruktion des Ohrläppchens erfolgt ambulant und in Lokalnarkose. Dabei kann das eingerissene Ohrläppchen auf drei verschiedene Arten repariert werden: mit der W-Technik, der Ringeltechnik oder der Türflügeltechnik.
In allen Fällen wird das Tragen von Ohrringen durch Wiederherstellung/Stabilisierung des Ohrläppchens wieder dauerhaft möglich. Die Nähte können durch entsprechendes Abdecken mit den Haaren verdeckt werden. Die Nähte werden nach etwa einer Woche entfernt. Ein neues Ohrloch für Ohrschmuck ist jedoch frühestens nach 3 Monaten wieder möglich.
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