Oberlidkorrektur (Schlupflider)
Schlupflider sind genetisch bedingt und/oder entstehen durch eine Erschlaffung des Lidmuskels, durch Hautüberschüsse und durch eine Vorwölbung des periorbitalen Fettgewebes, welches das Auge umgibt. Etwa ab dem 40. Lebensjahr wird dieser Effekt zusätzlich durch Absinken der Augenbrauen verstärkt (siehe auch Brauenlift). Sollten die Augenbrauen abgesunken sein, genügt die alleinige Korrektur der Schlupflider für einen "wacheren Blick" nicht. Dann werden zunächst die Augenbrauen und anschließend die Lider korrigiert. Grundsätzlich werden beide Augen gleichzeitig operiert. Der Eingriff dauert etwa eine Stunde. Die Lidkorrektur erfolgt unter örtlicher Betäubung oder auf Wunsch auch im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose.
Um eine Verletzung der Wimpernwurzeln zu vermeiden, wird der Schnitt in der natürlichen Lidfalte etwa 8 mm vom Wimpernrand gesetzt. Es wird das überschüssige Fettgewebe sowie erschlaffte Haut und Muskulatur entfernt, das Auge erscheint so optisch wieder vergrößert. Die Oberlidwunde wird vernäht und feuchte kühlende Kompressen aufgelegt. Nach etwa einer Woche können die Fäden entfernt werden.
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